Zürcher Barock-Orchester

Im Wyl 48, CH–8055 Zürich, info@zuercherbarockorchester.ch

Selbstverständnis

«Da erscheint jeder Moment frisch und neu zu entstehen…»  (KlassikInfo.de)

Das Gründungsmotto «musica inaudita» prägt auch heute noch das künstlerische Selbstverständnis des Orchesters: Seine Programme präsentieren sich ungehört, teilweise gar unerhört und ungehörig. Es werden Stücke aufgeführt, die trotz hoher kompositorischer Qualität nur sehr selten im Konzertsaal zu hören sind. Aber auch Hauptwerke der Barockliteratur sind ein wichtiger Bestandteil ihrer Orchesterarbeit. Sie werden in einer Programmdramaturgie präsentiert, die diese Meisterwerke in einem neuen Licht erscheinen lassen, sei es aufgrund ihrer Präsentation unter einem thematischen Motto, durch die Kombination mit Texten, oder durch neu konzipierte Konzertformate.

Das Zürcher Barockorchester wurde 2002 im Umfeld der Musikhochschule Zürich gegründet. Seit 2018 teilen sich die beiden Zürcher Geigerinnen Monika Baer und Renate Steinmann die künstlerische Leitung und leben somit eine selten anzutreffende Form der Zusammenarbeit.

In den letzten Saisons realisierte das ZBO viel beachtete Projekte wie die FESTA CORELLIANA oder TRESOR mit neu entdeckter Musik aus einer verschollenen Bibliothek. Im April 2019 zeigte das Orchester an zwei ausverkauften Abenden im Theater Rigiblick TERPSICORE, ein Opéra ballet mit Musik von Händel und Schieferdecker in Kooperation mit der Tänzerin und Musikerin Mojca Gal und ihrer Tanzkompanie Chorea Basileae. Im Herbst 2019 konzertierte es mit dem Cellisten Roël Dieltiens in einem Programm mit Werken von C. Ph. E. Bach und F. Mendelssohn. Von 2014 bis 2017 hatte Renate Steinmann die künstlerische Leitung des ZBO inne und führte das Ensemble erfolgreich bei einer CD-Produktion (La Dresda Galante, 2014) und an das renommierte Festival «Tage Alter Musik Regensburg» (2017). Im Festival des Forums für Alte Musik Zürich gastiert das Orchester 2020 bereits zum dritten Mal. 2019 verlieh die Stadt Zürich dem Orchester das Werkjahr Interpretation. Diese Auszeichnung bestärkt das Leitungsduo in seiner Arbeit und ermöglichte die Aufbauarbeit im Streicherkern sowie eine professionelle Videoproduktion.

2021 wurde das Projekt CONSORT COLLECTION - geplant im 2020 und wegen Corona verschoben - mit Musik aus Bibliotheken des 17. Jahrhunderts mit einem erfolgreichen Streaming aus der Helferei Zürich nachgeholt. Im Oktober 2021 brachte das Orchester mit den beiden Solisten Terry Wey, Countertenor und Masako Art, Harfe, ein Programm mit Musik von G. F. Händel.

Leitung

Monika Baer
Renate Steinmann
 

Kontakt

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Orchester

VIOLINE Monika Baer, Renate Steinmann, Jemma Abrahamyan, Anna Amstutz, Patricia Do, Mojca Gal, Elisabeth Kohler, Heidi-Maria Makkonen, Arlette Meier-Hock, Anna Morozkina, Botagoz Mortier, Eveleen Olsen, Seraina Pfenninger, Susanne Saksenvik, Olivia Schenkel, Julia Schwob, Solveig Steinthorsdottir, Aliza Vicente, Susanne von Baussnern, Annina Wöhrle, Anita Zeller, Salome Zimmermann

VIOLA Susanna Hefti, Stella Mahrenholz, Anne-Laure Dottrens, Claire Foltzer, Mario Huter, Matthias Jäggi, Annette Kappeler, Bettina Ruchti, Mirjam Töws

VIOLONCELLO Alex Jellici, Bruno Hurtado, Martin Zeller Javier Lopez Escalona, Carola Gloor, Kristina Chalmovska, Christian Hieronymi, Hristo Kouzmanov Bettina Messerschmidt

VIOLONE Markus Bernhard, Armin Bereuter, Thomas Goetschel, Dina Kehl, Dieter Lange

CEMBALO / ORGEL Yvonne Ritter, Sergio Ciomei, Nicola Cumer, Matias Lanz, Thomas Leininger

THEORBE Lorenzo Abate, Daniele Caminiti, Eduardo Egüez, Emanuele Forni

BLOCKFLÖTE Sibylle Kunz, Martina Joos

FLÖTE Rebekka Brunner, Claire Genewein

OBOE Laura Alvarado, Anja Balmer, Kerstin Kramp, Olga Marulanda, Philipp Wagner

FAGOTT Susann Landert, Zoë Matthews

HORN Patrik Gasser, Andrea Siri

TROMPETE / PAUKE Henry Moderlak Andy Ammersley Gabriel Hammersley

SOLISTINNEN & SOLISTEN Masako Art, Roël Dieltiens, Aude Freyburger, Flavio Ferri-Benedetti, Claire Genewein, Sofija Grgur, Thomas Jäggi, Matias Lanz, Thomas Müller, Yvonne Ritter, Terry Wey

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