Zürcher Barock-Orchester

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Berlin–Hamburg

Das Zürcher Barockorchester bringt in seinem neuen Programm Berlin-Hamburg zwei Komponisten zusammen, die sich zwar nie begegnet sind, die aber ein enges künstlerisches Band verknüpft: C. Ph. E. Bach und F. Mendelssohn. Der erstere war für den zweiten ein grosses Vorbild und beeinflusste das komponierende Wunderkind massgebend. Im Programm mit dem Cellisten Roel Dieltiens als Solisten im Cellokonzert A-Dur von C. Ph. E. Bach werden reife Werke des Bach-Sohnes zwei der Jugendsinfonien für Streicher von Mendelssohn gegenübergestellt.

C. Ph. E. Bach, Cembalist am Hofe von Friedrich II. in Berlin, ist städtischer Musikdirektor in Hamburg ab 1768. Sein Cellokonzert in A-Dur ist noch in Berlin entstanden, eine der aufgeführten Sinfonien dann ist aus der späteren Hamburger Zeit. Auch aus der früheren Berliner Schaffensphase stammt die Triosonate «Sanguineus & Melancholicus», die auf witzige Weise die Affekte darstellt.

Der 13-jährige Mendelssohn, in Berlin unterrichtet von Zelter, begegnet Handschriften aus dem Erbe Bach tagtäglich in der Singakademie Berlin. Werke von Vater Bach wie auch von den Söhnen werden entdeckt und aufgeführt. Unter diesem Einfluss entstehen die 12 Streichersinfonien, die sich in Aufbau noch sehr an C. Ph. E. Bach orientieren. Auch unternimmt die Familie Reisen. Seine Eindrücke der Schweizer Alpen finden ihren Weg in die sogenannte Schweizer Sinfonie Nr.9.

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